Archiv für Uwe Kränke

SAP Business One Lösung für Automobilzulieferer

Warum Automotive.One das ERP-System für die Automobilzulieferindustrie ist

Viele der am Markt verfügbaren ERP-Systeme stellen eine Sicht auf Einzelaufträge dar, d. h. nur die einzelnen vorhandenen Fertigungsaufträge belasten die Ressourcen Maschinen, Werkzeuge und Personal. Die angelegten Fertigungsaufträge decken dabei in der Regel einen vorher eingefrorenen fest definierten Zeitraum von zwei Wochen ab. Eine Planung über einen längeren Zeitraum ist nur bedingt bzw. sehr ungenau möglich.

Eventuell angebundene Leitstände können ebenfalls nur einzelne Fertigungsaufträge verwalten. Dies hat zur Folge, dass nur bestehende Fertigungsaufträge geplant werden können. Es ist unter Umständen möglich, zusätzliche Planungsaufträge im Leitstand manuell anzulegen.  Dies erhöht jedoch den Arbeitsaufwand für die Produktionsplanung beträchtlich, wobei dann diese Planungsaufträge grundsätzlich immer veraltet sind und keinerlei Einfluss auf die Materialbedarfsplanung im ERP System haben.

Automotive.One erweitert die Sicht der Einzelfertigungsauftragsverwaltung auf die längerfristige Serienauftragsverwaltung. Dabei werden die Serienfertigungsaufträge über die Materialbedarfsplanung mit vorhandenen Rahmenaufträgen (Automotive Partneraufträge) verknüpft. Automotive Partneraufträge erhalten rollierende Bedarfe in Form von Lieferplänen von Kunden und reichen diese Bedarfe an den Serienfertigungsauftrag weiter. Ein Lieferplan hat einen Zeitraum von 6 bis 18 Monaten. Dies bedeutet, dass sich alle anstehenden Berechnungen auf den gesamten Zeitraum beziehen.

Hierfür werden eigene Automotive Serienfertigungsaufträge angelegt. Bei diesen Aufträgen wird neben einer Serie von Stammdaten ebenso eine Verpackungsvorschrift hinterlegt. Zudem werden alle Ressourcen (Maschinen, Werkzeuge, Personal) für diesen Serienfertigungsauftrag berücksichtigt sowie die unterschiedlichen Kapazitäten mit Berücksichtigung diverser Attribute verwaltet.

Die drei Planungsarten im Serienauftrag:

1. MRP-Plan

In diesem Plan werden die Bedarfe aus dem MRP übernommen.

2. ATM-Plan

Hier werden die Bedarfe aus dem MRP-Plan in Losgrößen umgerechnet und ein Bedarfsplan in Losgrößen erstellt.

3. PRD-Plan

Dieser Plan entsteht aus dem ATM-Plan mit Berücksichtigung der Ressourcenkapazitäten und in Abhängigkeit von unterschiedlichen Parameter. Damit werden die Ressourcen belastet.

4. Fix Plan

Dieser Plan schreibt zu einem definierten Zeitpunkt den PRD-Plan fest, so dass wir für einen gewissen Zeitraum eine feste Fertigungsplanung haben. Bei Bedarf kann dieser dann an einen Leitstand übergeben werden, sollte die Darstellung in Aussagekräftigen Dashboards nicht ausreichen.

Durch eine Rückwärtsterminierung werden, wenn möglich, Fertigungstermine nach vorne gezogen (automatisch). Damit wird leicht ersichtlich, wo Überbelastungen entstehen bzw. entstanden sind. Diese werden berücksichtigt, indem vorhandene kapazitätsrelevante Parameter geändert werden. Durch diese Vorgehensweise wird schnell auf veränderte Bedingungen wie den Ausfall einer Maschine oder krankheitsbedingte Ausfälle reagiert und eine Neuplanung kann durchgeführt werden.

Wettbewerbsvorteil für Automobilzulieferer

ERP-System mit Branchenfokus

Die aktuellen Trends im Fahrzeugbau

  • Globalisierung und Digitalisierung,
  • schnellere Innovationszyklen
  • immer größere Produktvielfalt
  • höhere Kosten und
  • neue Wettbewerber

führen durch massive Veränderungen zu einem Wandel in der Automobilindustrie. Dieser Wandel beeinflusst nachhaltig die Unternehmensprozesse der OEMs und Automobilzulieferer und wirkt sich damit unmittelbar auf die eingesetzten ERP-Systeme aus. Denn nur, wer diese sich ändernden Unternehmensprozesse beherrscht, wird langfristig wettbewerbsfähig bleiben.

Was sind nun die Leistungsmerkmale einer modernen, branchenfokussierten  Unternehmenssoftware, mit der dem Wandel in der Automobilindustrie begegnet werden kann?

Seit den Anfängen des Automobils sind der Automobilbau und seine Zulieferer Vorreiter bei der Einführung zukunftsweisender Technologien. Heute sind jedoch die Anforderungen an die gesamte Lieferkette so hoch, wie noch nie, da sämtliche Workflows entlang der Wertschöpfungskette an die Erwartungen der Automobilhersteller angepasst werden müssen. Das betrifft die Beschaffung, die Produktion und Logistik sowie den gesamten Informationsaustausch und zwingt die Automobilzulieferer zur Automatisierung und IT-gestützten Optimierung der Geschäftsprozesse. Dies gelingt nur, wenn sich die ERP-Systemlandschaft auf den neusten Stand der Technik befindet und sämtliche Verbesserungspotentiale ausgeschöpft werden. Nur so können die Zulieferer noch schneller, flexibler und effizienter auf die sich rasant ändernden Marktbedingungen reagieren und ihre Position in der Lieferpyramide behaupten oder verbessern.

Unverkennbar ist: Die Basis für den zukünftigen Unternehmenserfolgt besteht im Einsatz eines innovativen ERP-Systems mit klarem Branchenfokus auf die Automobilzulieferindustrie. Eine klassische „ERP-Lösung für Fertigungsunternehmen“ ist nicht mehr ausreichend, so dass die aktuellen Herausforderungen mit einer solchen Software nicht mehr gemeistert werden können!

Die Anforderungen an ein branchenfokussiertes Gesamtsystem sind umfangreich, lassen sich aber auf folgende drei Fragestellungen reduzieren:

1) Sind im Umfang der Software alle branchenspezifischen
Features
enthalten?
2) Sind die verwendeten Technologien zukunftsweisend und
werden somit dem innovativen Automotive-Umfeld gerecht?
3) Steht der Softwareanbieter für Innovation, Branchen-
kenntnis und Stabilität
?

 

ERP Softwarelösung für Automobilzulieferer auf Basis von SAP Business One

 

Branchenspezifische Features
  • Hochleistungslogistik (JIT, JIS)
  • OEM-spezifische Logistikkonzepte der Automobilbauer
  • Hochauflösende Produktionssteuerung
  • Elektronischer Datenaustausch (EDI)
  • Verwaltung von Rahmenverträgen
  • Chargen- und Seriennummernverwaltung
  • Behältermanagement
  • Komfortable Bedarfs- und Planungscockpits
  • Product Lifecycle Management (PLM) und CAD-Integration
  • Multisite-Fähigkeit
Zukunftsweisende Technologien
  • Mobile Apps für alle relevanten Unternehmensbereiche
    machen Informationen zu jeder Zeit und an jedem Ort
    verfügbar – ein entscheidender Zeit- und
    Produktivitätsvorteil.
  • Rollenbasierte Dashboards mit intuitiver Benutzer-
    oberfläche erhöhen die Effizienz und erweitern die
    Sicht auf Zusammenhänge.
  • Datenverarbeitung in Echtzeit und zentrale (in
    Memory) Datenbanken machen Informationen
    unternehmensweit transparent und sind die Basis für
    BI-Analysen und schnelle, fundierte Entscheidungen.
  • Stabile Schnittstellen und Konnektoren ermöglichen
    die unkomplizierte Integration von CAD/PDM/PLM-
    Systemen und den reibungslosen Informationsfluss
    über Unternehmens- und Softwaregrenzen hinweg.
  • Cloud-Lösungen sind die Voraussetzung für Industrie
    4.0, um verschiedenste Partner, Werkstücke und
    Maschinen zu vernetzen und das wachsende
    Datenvolumen zu beherrschen.
Anbieter – Innovation, Branchenkenntnis, Stabilität
  • Ob Industrie 4.0, Smart Factory oder Big Data: Der
    Anbieter muss die Branche, ihre Prozesse und
    Herausforderungen beherrschen und zeitnah in neue
    Lösungen und Releases einfließen lassen.
  • Updates und Skalierungen müssen schnell und
    unauffällig vollzogen werden, so dass die Prozesse der
    Anwender nicht beeinträchtigt werden.
  • Branchen-Know-how und eine hohe technologische
    Kompetenz sind unverzichtbar.

Fazit: Die Schlagzahl muss erhöht werden!

Für Zulieferer in der Automobilindustrie sind innovative ERP-Softwarelösungen enorm wichtig und sichern einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil, wenn die Möglichkeiten dieser Systeme effektiv genutzt werden.

Im Umkehrschluss bedeutet dies: Unternehmen, die ihre Softwarelandschaft nicht rechtzeitig an die Anforderungen des sich wandelnden Automotive-Sektors anpassen, werden ihre Position im Zuliefermarkt nicht halten können.

 

Ausführliche Informationen:

http://www.business-one-beratung.de/sap-business-one/automotive.html

Wettbewerbsvorteil für Automobilzulieferer