Integrationen und Tochtergesellschaften sauber anbinden – mit dem SAP Business One Integration Framework
Das SAP Business One Integration Framework (B1iF) einfach erklärt: Wie der als integraler Bestandteil von SAP Business One enthaltene Service Layer Integrationslösungen und Tochtergesellschaften anbindet – und wie init consulting AG Sie dabei als Implementierungspartner begleitet.
Inhaltsverzeichnis
- Der Ausgangspunkt: Integrationen und Tochtergesellschaften sauber anbinden
- Was ist das SAP Business One Integration Framework (B1iF)?
- Der Service Layer: die technische Basis für Integrationen
- Service Layer und SAP BTP Integration Suite im Überblick
- Zentrale und Tochtergesellschaften verbinden
- init consulting AG als Implementierungspartner
- In drei Schritten zur ersten Integration
- FAQ: Häufige Fragen zum SAP B1 Integration Framework
- Quellen & Fußnoten
1 · Der Ausgangspunkt: Integrationen und Tochtergesellschaften sauber anbinden
Ihr SAP-Business-One-Partner schlägt eine Branchenlösung vor – etwa für die Fertigungssteuerung oder die Anbindung einer Tochtergesellschaft. Für viele kleine und mittelständische Hersteller stellt sich dann schnell die Frage: Womit läuft das technisch, und wer setzt es sauber um?
SAP Business One bringt dafür mit dem Integration Framework und insbesondere dem Service Layer bereits ein leistungsfähiges Werkzeug mit, das direkt im System läuft und integraler Bestandteil von SAP Business One ist. In diesem Artikel erklären wir die Grundlagen – und zeigen, wie init consulting AG Sie als erfahrener Implementierungspartner dabei unterstützt.
2 · Was ist das SAP Business One Integration Framework (B1iF)?
Das SAP Business One Integration Framework (kurz: B1iF) ist die in SAP Business One integrierte Plattform für Datenaustausch und Prozessintegration.1 Es verbindet SAP B1 mit anderen SAP- und Nicht-SAP-Systemen, mit Integrationslösungen von Partnern und mit weiteren SAP-B1-Datenbanken – zum Beispiel bei Tochtergesellschaften.
Für Anfänger reicht es, drei Bausteine zu kennen:
- Integrationsszenarien – vorkonfigurierte oder individuelle Abläufe, etwa für Dashboards, mobile Anwendungen oder die Anbindung von Kassensystemen.
- Der Service Layer – die technische Schnittstelle, über die Integrationslösungen und externe Systeme direkt auf SAP-B1-Daten zugreifen (mehr dazu im nächsten Abschnitt).
- Subsidiary-Integration-Szenarien – vorbereitete Vorlagen, um mehrere SAP-B1-Datenbanken oder Konzerneinheiten miteinander zu verbinden.
3 · Der Service Layer: die technische Basis für Integrationen
Der Service Layer ist eine REST-API-Schnittstelle, über die Integrationslösungen und Drittsysteme strukturiert auf SAP-Business-One-Daten und -Prozesse zugreifen können.2 Er läuft direkt auf dem SAP-B1-Server, neben dem klassischen DI-API-Zugriff – als fester Bestandteil des Systems und integraler Bestandteil von SAP Business One, unabhängig vom Lizenzmodell.

Genau deshalb setzt auch init consulting AG beim Bau branchenspezifischer Integrationslösungen häufig auf den Service Layer: Er deckt einen Großteil der typischen Anforderungen im Mittelstand ab und lässt sich zuverlässig in bestehende SAP-B1-Landschaften einbinden.
4 · Service Layer und SAP BTP Integration Suite im Überblick
SAP bietet für Integrationsvorhaben verschiedene Wege an, die sich in ihrem typischen Einsatzfeld unterscheiden. Die folgende Übersicht ordnet ein, wofür der im System enthaltene Service Layer genutzt wird und wofür sich die SAP BTP Integration Suite anbietet.
Tabelle 1: Service Layer und SAP BTP Integration Suite im Vergleich
| Kriterium | Service Layer | SAP BTP Integration Suite |
|---|---|---|
| Lizenzierung | Bestandteil von SAP Business One | Separates Angebot der SAP BTP |
| Betriebsort | Direkt auf dem SAP-B1-Server | SAP-Cloud-Umgebung (BTP) |
| Typischer Einsatz | Integrationslösungen, Branchenlösungen, Datenzugriff für Partner-Apps | Komplexe, unternehmensübergreifende Cloud-Integrationen |
| Einrichtung | Bereits im System vorhanden | Eigenes BTP-Konto & Konfiguration |
| Häufig genutz für | KMU- und Fertigungsintegrationen | Größere, verteilte Cloud-Landschaften |
5 · Zentrale und Tochtergesellschaften verbinden
Neben Integrationslösungen löst das Integration Framework eine zweite typische Aufgabe diskreter Hersteller: die Anbindung von Tochtergesellschaften, Werken oder Niederlassungen an eine Zentrale.3 Dafür gibt es vorkonfigurierte Subsidiary Integration Scenarios.
Tabelle 2: Typische Subsidiary-Integration-Szenarien
| Szenario | Nutzen für Diskrete Hersteller |
|---|---|
| Stammdatenverteilung | Artikel- und Geschäftspartnerstammdaten aus der Zentrale werden konsistent an alle Werke verteilt. |
| Bestell- und Lieferprozesse | Bestellungen, Lieferungen und Rechnungen zwischen Tochtergesellschaften laufen automatisiert statt manuell. |
| Konsolidiertes Reporting | Zentrale Auswertungen über mehrere SAP-B1-Datenbanken hinweg, ohne manuellen Datenexport. |
| Kreditlimit-Prüfung | Konzernweite Prüfung von Kreditlimits über mehrere Gesellschaften hinweg. |
Auch diese Szenarien laufen über dieselbe, im System enthaltene Integrationsbasis – ein weiterer Grund, warum sich der erste Blick auf das Integration Framework für wachsende Fertigungsbetriebe lohnt.
6 · init consulting AG als Implementierungspartner
Als zertifizierter SAP Business One Gold-Partner begleitet init consulting AG Unternehmen aus dem produzierenden Mittelstand bei der Einführung und Weiterentwicklung von SAP Business One – von der Analyse des Integrationsbedarfs über die Auswahl des passenden Ansatzes bis zur produktiven Einführung. Bei der Entwicklung branchenspezifischer Integrationslösungen setzt init consulting AG dabei häufig auf den Service Layer, weil er sich stabil in bestehende SAP-B1-Landschaften einbinden lässt.
„Der Service Layer ist für uns oft die erste Wahl, wenn wir Integrationslösungen für unsere Kunden bauen. Er ist fester Bestandteil von SAP Business One und läuft stabil auf dem bestehenden B1-Server – eine verlässliche Grundlage für unsere Integrationsprojekte.”
– init consulting AG, Erfahrungswert aus der Entwicklung von Integrationslösungen
7 · In drei Schritten zur ersten Integration
Bedarf klären
Welche Integrationslösung oder welche Tochtergesellschaft soll angebunden werden? Reicht dafür der Service Layer aus?
Szenario auswählen oder anlegen
Vorkonfiguriertes Integrationsszenario nutzen oder gemeinsam mit dem SAP-Partner ein individuelles Szenario definieren.
Testen und produktiv setzen
Integration im Testsystem prüfen, Stammdatenqualität sicherstellen und anschließend produktiv schalten.
FAQ: Häufige Fragen zum SAP B1 Integration Framework
Das SAP Business One Integration Framework (kurz B1iF) ist die in SAP Business One integrierte Plattform für Datenaustausch und Prozessintegration. Es verbindet SAP B1 mit anderen SAP- und Nicht-SAP-Systemen, Integrationslösungen und Tochtergesellschaften – auf Basis von Standards wie XML und XSLT.
Der Service Layer ist eine REST-API-Schnittstelle, die fester Bestandteil von SAP Business One ist. Er ermöglicht Integrationslösungen und Drittsystemen den direkten, strukturierten Zugriff auf B1-Daten und -Prozesse, ohne dass eine zusätzliche Middleware erforderlich ist.
Ja. Der Service Layer ist integraler Bestandteil von SAP Business One und läuft auf dem vorhandenen B1-Server – unabhängig vom gewählten Lizenzmodell.
Der Service Layer läuft lokal auf dem B1-Server und ist integraler Bestandteil von SAP Business One. Die SAP BTP Integration Suite ist ein separates Cloud-Angebot der SAP Business Technology Platform, das vor allem für komplexe, unternehmensübergreifende Integrationsszenarien mit vielen Cloud-Systemen eingesetzt wird. Beide Wege ergänzen sich je nach Anforderung.
Subsidiary Integration Scenarios verbinden eine SAP-B1-Tochtergesellschaft mit der Zentrale oder mit weiteren Konzerneinheiten – etwa für Stammdatenverteilung, Bestell- und Lieferprozesse oder konsolidiertes Reporting. Das Integration Framework stellt dafür vorkonfigurierte Szenarien bereit.
Als zertifizierter SAP Business One Gold-Partner begleitet init consulting AG Unternehmen von der Analyse des Integrationsbedarfs über die Auswahl des passenden Szenarios bis zur produktiven Einführung von Integrations- und Subsidiary-Integrationen.
Integration oder Tochtergesellschaft anbinden?
init consulting AG begleitet Sie als zertifizierter SAP Business One Partner bei der Einführung der passenden Integrationslösung – vom Konzept bis zum produktiven Betrieb.
Beratungsgespräch anfragen →Quellen & Fussnoten
[1] SAP SE: Integration Framework for SAP Business One – Overview. Offizielle Produkt- und Architekturübersicht, veröffentlicht von SAP. Grundlage für die Architekturgrafik in diesem Artikel (Lifecycle Management, Ebenen und nummerierte Merkmale 1–8). help.sap.com – Integration Framework for SAP Business One (PDF)
[2] SAP SE (2020): Integration Framework for SAP Business One – The Capabilities, Overview. Global-Roll-out-Schulungsunterlage. Technische Architektur des Service Layer und Deployment-Optionen.
[3] SAP SE (2018): Integration Framework Version 2 – Generic Overview. SAP-SME-Integration- Schulungsunterlage. Grundlagen zu Subsidiary-Integration-Szenarien und Cross-Plattform-Support.
